Geschichte hautnah: Vier neue Infotafeln in Klinkum

Unser Dorf ist um einige Attraktion reicher: Mit der Aufstellung von vier neuen, hochwertig gestalteten Infotafeln wurde ein Projekt realisiert, das die lokale Geschichte und besondere Orte und Persönlichkeiten für alle erlebbar macht. Ob historische Gebäude wie die ehemalige Gerberei Körfer in Bischofshütte oder der Gasthof zur Post: Die Tafeln erzählen ihre Geschichte direkt vor Ort. Der Gasthof zur Post war der Ort, an dem Klinkumer Vereine gegründet wurden. Dort wurden auch Entscheidungen über den Bau der örtlichen Kirche getroffen. Außerdem fanden hier Theateraufführungen statt.

Auch Themen wie die Geschichte des Feuerwachtums im Klinkumer Wald oder die Historie des Petersholzer Waldes werden erläutert.

Die neuen Schilder finden sich am Hof Erren in Petersholz, an der Rentnerblockhütte im Klinkumer Wald, am Kreuz Bischofshütte und gegenüber dem Saal. „Damit sind jetzt alle 7 Nachbarschaften mit insgesamt 10 Infotafeln ausgestattet“ berichtet Stephan Bollig, Vorsitzender des Dorfausschusses, der Initiator der Dokumentationen ist.

Die Umsetzung dieses Heimat-Projekts war nur möglich durch akribische Recherchearbeit, unterstützt durch Informationsquellen des Virtuellen Museums des Heimatvereins der Erkelenzer Lande sowie vieler Bürgerinnen und Bürger, die private Fotoarchive öffneten und wertvolle Bilder zur Verfügung stellten. So konnten durch den erfahrenen Diplom Designer Kurt Stieding aus Wassenberg Entwürfe umgesetzt werden, die auf allen Tafeln den jeweiligen Standort der Nachbarschaft im Rahmen der Dorfkarte zeigt.  Das Dorfwappen, umrahmt in den historischen Dorffarben blau und gelb ziert Fahnen und Wimpel beim örtlichen  Schützenfest. So  entsteht eine durchgängige Identität. Ein besonderer Dank gilt den Grundstückseigentümern, die unkompliziert ihre Flächen als Standorte für die Schilder zur Verfügung gestellt haben.

„Die finanzielle Grundlage schufen Mittel aus Überschüssen der 625-Jahrfeier und Heimatscheckzuwendungen der Bezirksregierung Köln“, wie Kassierer Heinz-Willi Steinwartz dankend ausführte. Die Tafeln laden nun dazu ein, bei einem Spaziergang neue Facetten über Klinkum zu entdecken und bilden Anlaufpunkte für Dorfführungen.


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